Erholung und Regeneration Teil 1

Im Gegensatz zur weitverbreiteten Annahme wird der Körper nicht durch Belastung – Kraft-, Ausdauertraining – stärker oder fitter, sondern in den Ruhephasen zwischen den Trainingseinheiten. Damit das Leistungsniveau gesteigert wird, muss der Körper regenerieren. Der menschliche Körper kann sich gut anpassen. Wenn ausreichend Erholung, die richtigen Nährstoffen und genügend Schlaf eingeplant werden, kann und wird er sich an so ziemlich jede Belastung anpassen, mit der man ihn konfrontiert.

Es gibt vier Bereiche, auf die wir in den nächsten Wochen eingehen werden:

– gesunden Schlaf

– Verletzungen

– Handpflege

– Stabilität der Sehnen und Bänder

Gesunder Schlaf

Damit man sich effizient von seinen Trainingseinheiten erholt, ist essentiel die Erholung – gute Ernährung und vor allem Schlaf. Die meisten Menschen, zumindest in der modernen Welt, leiden an chronischem Schlafmangel. Es gibt eine große Anzahl wissenschaftlicher Belege dafür, dass der Körper sich nicht effektiv regenerieren kann, wenn der Schlaf zu kurz ist, unterbrochen wird oder zu spät einsetzt. Weshalb es heutzutage immer schwerer wird, nachts gut zu schlafen, hat viele Gründe. Beruflicher Stress, ein hektisches Familienleben, finanzielle Sorgen und viele andere Faktoren können Schlafprobleme verursachen. Es gibt einige Maßnahmen, um seine Schlafqualität und -dauer zu optimieren:

• Erstens: Gehen Sie rechtzeitig ins Bett. Das heißt, dass Sie – eigentlich – spätestens um 22:30 Uhr schlafen sollten, sonst verschenken Sie wertvolle Zeit, in der sich Ihr Körper regenerieren kann. Fakt ist, dass es nicht immer möglich ist, vor 22:30 Uhr ins Bett zu gehen, geschweige denn zu schlafen, aber an den Tagen bzw. in den Nächten, in denen das möglich ist, sollten Sie es unbedingt ausführen.

• Zweitens: Verwenden Sie mindestens 20 Minuten vor dem Schlafengehen kein Handy oder ein anderes elektronisches Gerät mehr. Der Blaue Lichtanteil des Bildschirmes schadet Ihren Augen, und das elektromagnetische Feld, das diese Geräte erzeugen, wirkt sich negativ auf das Gehirn aus, wenn es am Ende des Tages zur Ruhe kommen will. Es gibt einige Studien hierzu, aber da die meisten Menschen es sich mehr oder weniger zu einer Angewohnheit gemacht haben, bis kurz vor dem Einschlafen ihre neuesten Statusmeldungen in sämtlichen sozialen Netzwerken zu überprüfen, hat man diese wissenschaftlichen Erkenntnisse bisher weitgehend ignoriert. 

• Drittens: Wenn es etwas gibt, über das Sie sich Sorgen, wie etwa die zahlreichen Dinge, die Sie am nächsten Tag erledigen sollten, dann notieren  Sie sich alles auf einem Notizblock. Wenn bei Ihnen ständig Tausende Gedanken und Ideen im Kopf herumschwirren, dann schreiben Sie sie auf. Mit dieser Methode gelingt es, gewissermaßen klare Verhältnisse zu schaffen, sodass Ihr Geist abends zur Ruhe kommt und Sie besser einschlafen können.

• Viertens: Dunkeln Sie Ihr Schlafzimmer so gut wie möglich ab.  Je dunkler Ihr Zimmer ist, umso leichter wird es Ihnen gelingen, sich zu entspannen und einzuschlafen. 

• Zu guter Letzt: Versuchen Sie es mit Meditation. Die Fähigkeit, seine Gedanken abzuschalten und den Geist zu entspannen, ist in der heutigen Welt eine Gabe, die sehr selten geworden ist, aber enorm hilfreich sein kann, wenn man trotz der konsequenten Umsetzung der weiter oben genannten Schritte noch Schlafprobleme hat.

Was tun bei Verletzungen? Auf diese Frage, gehen wir im nächsten Beitrag ein.
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2019-07-09T10:45:02+00:00 Juli 9th, 2019|News & Aktionen|