Erholung und Regeneration Teil 2

Im Gegensatz zur weitverbreiteten Annahme wird der Körper nicht durch Belastung – Kraft-, Ausdauertraining – stärker oder fitter, sondern in den Ruhephasen zwischen den Trainingseinheiten. Damit das Leistungsniveau gesteigert wird, muss der Körper regenerieren. Der menschliche Körper kann sich gut anpassen. Wenn ausreichend Erholung, die richtigen Nährstoffen und genügend Schlaf eingeplant werden, kann und wird er sich an so ziemlich jede Belastung anpassen, mit der man ihn konfrontiert.

Verletzungen

Anspruchsvollere Übungen stellen für die Knochen, Muskeln, Sehnen und Bänder eine gewisse Belastung dar, sodass die Gefahr einer Verletzung niemals völlig ausgeschlossen werden kann. Es gibt Maßnahmen, mit denen sich das Verletzungsrisiko auf ein Minimum reduzieren lässt, beispielsweise indem man nicht übertrainiert, nur dann zu schwierigeren Bewegungen übergeht, wenn man auch wirklich bereit dazu ist, und seinem Körper vor allem ausreichend viel Zeit gibt, damit er sich an die Anforderungen anpassen kann, die man an ihn stellt.

Achten Sie außerdem darauf, dass Sie regelmäßig Mobilisations- und Beweglichkeitsübungen in Ihr Training einbauen. Diese helfen Ihnen, eventuell vorhandene Probleme auszumerzen bzw. nicht aufkommen zu lassen. Sollten Sie sich doch einmal verletzen, ist es am besten, eine Trainingspause einzulegen und den Arzt oder Physio Ihres Vertrauens aufzusuchen, der Erfahrung in der Behandlung von Sport- und Trainingsverletzungen hat. Es gibt einige typische Schmerz- und Verletzungsmuster, die man sich im Training zuziehen kann.

  1. Ellbogengelenk – intensiv genutzt, besteht ein Risiko, sich eine Sehnenentzündung zuzuziehen – das Ellbogengelenk kann bei manchen Übungen überfordert werden und mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen reagieren. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn man auf einarmige Klimmzüge und ähnliches hintrainiert, die die Bänder und Sehnen der Oberkörpergelenke extrem beanspruchen.
  2. Rumpfmuskulatur – ist bei vielen Übungen essentiell. Achten Sie im speziellen auf Muskelkater, Schmerzen und eventuelle Zerrungen. Wenn der Fall eintritt, das durch Übertraining die Rumpfmuskulatur reagiert z.B. das es etwa eine Woche schwer fällt, morgens überhaupt aufzustehen. Daher Regeneration und ein reduziertes Trainingpensum.
  3. Training – (mit dem eigenen Körpergewicht) werden die Schultern oft sehr stark beansprucht. Aufgrund der Anatomie ist das Schulterglenk besonders Verletzungsanfällig, daher sind Mobilisations- und Stabilisationsübungen unerlässlich.
  4. Hände – sind bei allen Übungen, die den Oberkörper betreffen, beteiligt. Achten Sie darauf, dass vor und nach jeder Trainingseinheit gedehnt wird. Treten starke Schmerzen im Bereich der Hände auf, ist es ein Zeichen von Überlastung und daher ein Pause ratsam .
Die optimale Handpflege? Auf diese Frage, gehen wir im nächsten Beitrag ein.
Wir vom ArcheNeo fitnesstreff stehen Ihnen gerne zur Seite und unterstützen Sie bei Ihrem Training. Terminvereinbarungen bitte unter 05356-6036372 oder office@archeneo-fitnesstreff.com. 

 

2019-08-19T11:03:23+00:00 August 19th, 2019|News & Aktionen|